Die JoomGallery in Aktion: Teil 2

Nachdem es im ersten Teil um die Installation und die Erstkonfiguration der JoomGallery ging, folgen jetzt weitere wichtige Details in Sachen Aufbau einer Fotogalerie. Denn selbstverständlich gehört noch eine ganze Menge mehr an Vorarbeiten dazu, bis die Galerie tatsächlich im Frontend zu sehen ist.

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Im vorherigen Teil dieses Tutorials haben Sie gesehen, wie man Kategorien anlegen kann. In diese Kategorien müssen nun Bilder eingefügt werden. JoomGallery bietet dafür insgesamt vier verschiedene Varianten an.
Wer lediglich einzelne Bilder auf den Server laden bzw. in die Galerie einbinden will, für den ist der Einzelbild-Upload sicherlich die interessanteste Wahl. Dieser Einzelbild-Upload bietet sich außerdem immer dann an, wenn die entsprechenden Bilder an verschiedenen Stellen auf der Festplatte liegen. Den Einzelbild-Upload erreichen Sie über Komponenten/JoomGallery und Einzelbild-Upload.

Auf dieser Seite kann man bis zu 10 Bilder auswählen. Die Informationen, die Sie im unteren Bereich angeben, werden automatisch für alle Bilder übernommen, die Sie in diesem Vorgang hochladen. (Noch einmal zur Verdeutlichung: Beim nächsten Einzelbild-Upload können Sie dann selbstverständlich wieder andere Daten angeben.) Beachten Sie, dass in jedem Fall Titel und Kategorie für das Bild bzw. die Bilder definiert sein müssen.
Besonderes Augenmerk ist auf die Option Transparente oder animierte Bilddateien zu richten.

Bei einem normalen JPEG-Bild aktivieren Sie diese Option nicht. Lediglich wenn es sich um animierte oder transparente GIF- oder PNG-Dateien handelt, setzen Sie das Häkchen. Achten Sie darauf, dass Sie entweder normale oder transparente/animierte Bilder auf einmal hochladen. Vermischt werden dürfen beide Varianten nicht.

Mit Hochladen wird das Bild auf den Server übertragen. Wenn alles klappt, meldet sich die JoomGallery folgendermaßen:

Eine solche Erfolgsmeldung erscheint leider nicht immer. Denn je nach Konfiguration der JoomGallery kann es zu einer Fehlermeldung kommen. Die folgende Abbildung zeigt ein diesbezügliches Beispiel.

Diese Ausgabe bedeutet, dass versucht wurde, eine Datei hochzuladen, die eine "falsche" Dateierweiterung hat. Ausführliche Informationen zur Konfiguration der JoomGallery bekommen Sie dann im nächsten Teil dieser Tutorialserie. An dieser Stelle aber schon so viel: Wenn Sie den Konfigurations-Manager öffnen, stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. So kann man dort beispielsweise Angaben zur Bildmanipulation und der Thumbnail-Größe machen. Dazu dann aber später mehr.

Jetzt geht es zunächst einmal darum, welche Varianten es für den Upload von Bildern noch gibt. Da wäre zunächst der Batch-Upload. Damit können Sie gepackte Bilder auf den Server laden.

Das entsprechende Zip-Archiv wird über die Durchsuchen-Schaltfläche ausgewählt. Zusätzlich geben Sie einen Titel und die Kategorie an. Die weiteren Angaben sind optional. Mit Upload beginnen werden die Daten an den Server übertragen.

Gerade der Batch-Upload birgt einige Fehlerquellen in sich, die schon so manchen Upload haben scheitern lassen. So kann die Funktion beispielsweise nur funktionieren, wenn ausschließlich die Bilddateien gezippt werden. Das Verzeichnis, in dem die Bilder liegen, darf man hingegen nicht zippen. Ebenso ist darauf zu achten, dass man ausschließlich das Zip-Format verwenden kann. Andere Pack-Formate wie tar und rar sind nicht erlaubt.

Im vorherigen Tutorial ist bereits angeklungen, dass es auch die Möglichkeit zum Upload von Bildern mittels FTP gibt. Dazu laden Sie einfach die gewünschten Bilder in das betreffende Verzeichnis auf den Server. Standardmäßig handelt es sich dabei um das Verzeichnis com_joomgallery/ftp_upload. In jedem Fall sollten Sie auf der Seite FTP Upload die Option Bilder nach dem Upload aus dem FTP-Verzeichnis löschen aktivieren. Nur so werden Sie auch nach dem Hochladen sehr vieler Bilder den Überblick behalten können.

Sehr komfortabel ist der Upload mittels Java. Auch dabei lassen sich mehrere Bilder gleichzeitig auf den Server übertragen. Beachten Sie, dass Sie die Annahme eines entsprechenden Zertifikats akzeptieren müssen. Wenn Sie das nicht tun, können Sie den Java-Upload nicht nutzen.

Letztendlich bleibt es natürlich Ihnen überlassen, für welche Art des Hochladens Sie sich entscheiden. Am komfortabelsten – zumindest, wenn man mehrere Bilder gleichzeitig hochladen will – ist aber sicherlich die FTP-Variante.

Menüeintrag festlegen
Die Galerie sollte, nachdem sie angelegt ist, natürlich auch ins Menü aufgenommen werden. Rufen Sie dazu über Menüs das gewünschte Menü auf. Über die Neu-Schaltfläche lässt sich dem gewählten Menü ein weiterer Menüpunkt hinzufügen. Als Menüeintragstyp wird JoomGallery gewählt.

Weisen Sie dem neuen Menüeintrag einen Namen und einen Alias zu. Nachdem alle Einstellungen auf dieser Seite vollständig sind, übernehmen Sie diese mit Speichern. Damit sind die Arbeiten im Backend zunächst einmal abgeschlossen.

Die Galerie im Frontend
Das Menü ist nun also im Frontend verfügbar. Um Ihnen zu zeigen, was Ihre Besucher beim Aufruf der Galerie erwartet, kommt hier ein erster Rundgang durch die neue Galerie. Folgt man dem angelegten Menüpunkt, landet man zunächst einmal auf einer Übersichtsseite, auf der alle Kategorien aufgelistet sind.

Durch einen Klick auf ein Bild oder einen Namen lässt sich die gewünschte Kategorie auswählen. Daraufhin werden alle Bilder dieser Kategorie in Form von Thumbnails angezeigt.

Klickt man eines dieser Thumbnails an, wird das betreffende Bild in voller Größe eingeblendet. Ebenso lässt sich – wer sich das manuelle Durchklicken sparen will – die Slideshow-Funktion aktivieren. Dadurch werden alle Bilder, die zur gewählten Kategorie gehören, automatisch wiedergegeben.
Neben der Slideshow-Funktion bietet die Vollbildansicht der Bilder noch zusätzliche Funktionen, die über entsprechende Symbole abrufbar sind.

Hier die Bedeutung der einzelnen Icons:

  • Lupe – Dadurch wird das Bild in den Vollbildmodus geschaltet und mit einem Abdunklungseffekt ausgestattet.
  • Computer – Das ermöglicht den Download des Bildes.
  • Label – Auf diesem Label befindet sich Ihr Benutzername. Dieses Label können Sie auf das Bild ziehen, um sich auf diese Weise eindeutig zu identifizieren. Durch einen Klick auf die Schaltfläche werden die Änderungen übernommen.
Das bislang Beschriebene macht eines deutlich: Die Galerie ist direkt nach ihrer Installation einsatzfähig, allerdings auch mit sehr vielen Funktionen ausgestattet. Durch diese Funktionsvielfalt fühlt sich so mancher Benutzer überfordert. Sie sollten daher den Funktionsumfang etwas einschränken. Wie das funktioniert, wird im nächsten Tutorial beschrieben. Dort geht es dann übrigens auch darum, wie sich Ihre Besucher über das Frontend ihre ganz persönlichen Galerien anlegen können.
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