Suchmaschinenoptimierung für Joomla! (Teil2)

Nun genügt es natürlich nicht, zu wissen, was der PageRank eigentlich ist bzw. wie dieser arbeitet. Vielmehr gilt es, die Kriterien der verschiedenen Suchmaschinen dahingehend zu erfüllen, dass die eigene Webseite möglichst an prominenter Stelle in den Trefferlisten erscheint. In diesem Tutorial geht es zunächst darum, wie man seinen PageRank erhöhen kann. Dabei wird dieses Mal der Fokus nicht auf inhaltliche Dinge gerichtet. Vielmehr geht es um Aspekte des Backlink-Kaufs. Zudem werden die möglichen Gründe gezeigt, die dazu führen, dass eine Seite verspätet oder gar nicht in den Trefferlisten aufgeführt wird.

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Auf den vorderen Plätzen in den Suchergebnissen möchte jeder landen. Dieses Ziel kann man auf verschiedene Art und Weise erreichen.

Im Vordergrund aller Bemühungen sollte allerdings die Qualität der eigenen Seite stehen. Denn weist diese interessanten Inhalt aus und besitzen die Dokumente eine vernünftige Struktur, ist das schon mal die halbe Miete.

Das allein reicht aber nicht. Wer beispielsweise mit Joomla! arbeitet, kann auch dort im Backend einige Einstellungen vornehmen.
Welche Faktoren wichtig für die Verbesserung des PageRanks sind, wurde bereits beschrieben. Dabei ist deutlich geworden, wie wichtig Links sind, die auf die eigene Seite verweisen. Im Idealfall setzen andere Seitenbetreiber Links auf Ihre Seite. Das ist allerdings nicht immer so. Was also tun, wenn sich der PageRank nicht auf natürliche Weise erhöht? Dann kann man etwas nachhelfen. Eine effektive Möglichkeit dazu ist das Einkaufen von Links, besser gesagt von Backlinks. Diese Backlinks sind solche Verweise, die auf Ihre Webseite zeigen. Aber Achtung: In aller Regel weiß Google sehr wohl, welche Seiten Backlinks verkaufen. Erkennt die Suchmaschine, dass Sie durch gekaufte Backlinks Ihren PageRank erhöhen wollen, wird Ihre Seite möglicherweise abgestraft. Dieses Risiko muss Ihnen bekannt sein. Setzen Sie dieses Mittel daher mit Bedacht ein.
Beim Einkaufen von Backlinks darf man nicht den Fehler machen, sich ausschließlich auf den PageRank der betreffenden Seite zu konzentrieren. Das ist zwar ein wichtiger, aber längst nicht der einzige Aspekt. Auch die folgenden Punkte müssen und sollten berücksichtigt werden.

  • Platzierung – Viele Anbieter verkaufen Links, die auf jeder Unterseite an der gleichen Stelle (oft im Footer) erscheinen. Solche Links werden von Suchmaschinen meistens recht schnell erkannt und fließen in die Berechnung des PageRank nicht mit ein.
  • Sprache – Wer eine deutschsprachige Webseite betreibt, sollte normalerweise nur deutschsprachige Backlinks einkaufen. Denn natürlich wissen die Suchmaschinenbetreiber, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine englische auf eine deutsche Seite verweist, relativ gering ist.
  • PageRank-Vererbung – Bemerkt Google, dass eine Webseite massenhaft Links verkauft, vererbt diese Seite keinen PageRank mehr. Ob eine Seite bereits auf diese Weise abgestraft wurde, kann man überprüfen. Dazu kontrolliert man, ob Seiten, die seit längerer Zeit einen Link von der entsprechenden Seite haben, bereits einen PageRank besitzen. Ist dieser lediglich um 1 oder 2 Punkte niedriger als der der linkgebundenen Seite, ist die Seite aus PageRank-Sicht wertlos. In dem Fall sollten Sie den Link von dort nicht kaufen.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, wo man Backlinks eigentlich einkaufen kann. Dafür gibt es mittlerweile die verschiedensten Anbieter.

Hier eine kleine, aber natürlich bei weitem nicht vollständige Übersicht:

  • http://www.linklift.de/ –  Auf den Seiten von LinkLift sind die angebotenen Links thematisch geordnet und lassen sich ganz komfortabel einkaufen. Die Preise der angebotenen Backlinks variieren dabei natürlich stark. Einige Backlinks erhält man bereits für 5 Euro, je nach gewähltem Thema und Qualität der Seite können es aber auch schon mal mehrere hundert Euro werden.
  • http://www.text-link-ads.com/ – Wer Links von englischsprachigen Seiten einkaufen möchte, wird hier fündig. (Beachten Sie die Hinweise weiter oben, nach denen Sie mit englischen Backlinks vorsichtig umgehen sollten).
  • http://www.teliad.de/ – Auf dieser Website werden Textlinks angeboten. Aufgenommen werden nur Seiten mit einem PageRank ab 3. Auch hier sind die Angebote thematisch geordnet und die Links lassen sich ganz einfach buchen.

Noch einmal der Hinweis, dass Sie auf alle Fälle darauf achten sollten, dass sich die Anzahl der gekauften Links in Grenzen hält. Denn wer fast ausschließlich auf eingekaufte Links setzt, könnte früher oder später aus den Trefferlisten der Suchmaschinen verbannt werden.

Probleme mit der Aufnahme in den Index
Hat man seine Seite online gestellt, bedeutet das nicht, dass sie dann binnen weniger Stunden über die Suchmaschinen zu finden ist. Vielmehr vergehen oftmals Wochen und Monate, bis das eigene Projekt in den Trefferlisten auftaucht. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlicher Natur sein:

  • Projektumfang – Die Erfahrung zeigt, dass umfangreichere Projekte in aller Regel etwas länger brauchen, bis sie indexiert werden.
  • Aufnahmezeit – Manche Suchmaschinen brauchen einfach etwas länger. Davon sollten Sie sich nicht verrückt machen lassen. Es ist einfach so, dass manchmal die Aufnahme in den Index mehrere Wochen dauert.
  • Gesperrte IP-Adressen – Vorsicht ist bei Anbietern von Billig-Webspace geboten. Denn die können eben oftmals nur mit ihrem Kampfpreis am Markt bestehen, weil sich mehrere Seitenbetreiber eine IP-Adresse teilen. Fällt nun ein Seitenbetreiber negativ auf, kann dessen IP-Adresse von den Suchmaschinen gesperrt werden. Das betrifft dann allerdings nicht nur den Verursacher, sondern auch die anderen, die sich mit ihm den gleichen Webspace bzw. dieselbe IP-Adresse teilen.
  • SSL-Verbindung – Es gibt Suchmaschinen wie beispielsweise Google, die sehr wohl SSL-Seiten indexieren können. Andere können das hingegen nicht und scheitern bei diesem Versuch. Achten Sie also darauf, dass nur solche Seiten über eine SSL-Verbindung verfügen, bei denen das tatsächlich wichtig ist. Das ist beispielsweise bei der Übermittlung von Zahlungsinformationen der Fall.
  • Weiterleitungen – Wer auf seiner Seite lediglich eine Weiterleitung auf ein anderes Projekt enthält, wartet vergeblich auf eine Aufnahme in den Index. Vielmehr wird dann normalerweise ausschließlich die Seite aufgenommen, auf die verwiesen wird.
  • Link- und Verzeichnistiefe – Beachten Sie, dass Suchmaschinen Links nur bis zu einer gewissen Tiefe folgen. Gemeinhin geht man davon aus, dass drei Ebenen für eine Webseite völlig ausreichen.
  • Betrugsversuche – Vermieden werden sollten Betrugsversuche jedweder Art. Zwar gibt es genügend Spam-Methoden, mit denen man die Position seiner Seite verbessern kann. Diese wirken aber meistens nur kurzfristig. Viel schlimmer aber: Werden sie von den Suchmaschinen entdeckt, wird die Seite – meistens sogar kommentarlos – aus dem Index entfernt.

Diese Punkte zeigen, dass es durchaus gute Gründe gibt, warum es eine ganze Weile dauern kann, bis Ihre Seite von den Suchmaschinen gelistet wird. Lesenswert sind in diesem Zusammenhang übrigens auch die offiziellen Google-Webmaster-Seiten unter http://www.google.com/support/webmasters/.

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